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Projektwoche Römer

Die römischen Legionäre

Die Legionäre hatten zwei Aufgaben. Sie zogen entweder mit ihrem Feldherrn in den Krieg oder sie mussten die riesigen Grenzen des römischen Reiches bewachen. Um diesen Aufgaben nachkommen zu können, brauchte man eine gute Ausrüstung und musste körperlich durchtrainiert sein. Da die Römer auf beides immer sehr großen Wert gelegt hatten und gleichzeitig sehr diszipliniert waren, hatten sie lange Zeit große Erfolge.

Also haben wir uns ausführlich mit der Kleidung, der Rüstung und dem Gepäck der Legionäre beschäftigt. Jeder Legionär musste sein eigenes Schild und Schwert herstellen, regelmäßig pflegen und einen Helm herstellen. Anschließend mussten Trainingseinheiten durchgeführt werden, in denen die Rüstung zügig angezogen werden musste, man genaue Kampftechniken und vor allem Abwehrtechniken lernen und täglich trainieren musste, denn nur durch ständige kleine Trainingseinheiten konnte man schnell und reibungslos eine Schildkröte bilden.

So lebten die Kinder im römischen Reich

In dieser Gruppe erfuhren wir, wie das Leben der Kinder im römischen Reich war. Wir lernten, dass die Kinder es früher viel schwerer hatten als wir. Viele mussten schwer arbeiten, vor allem die als Sklaven geborenen Kinder. Wir erfuhren aber auch, dass viele römische Kinder lesen und schreiben lernten. Sie schrieben auf Wachstafeln und wir durften auch selbst eine herstellen (und später behalten). Außerdem kannten die römischen Kinder schon viele Spiele.

Einige davon spielen wir heute noch, zum Beispiel Plumpsack oder Mühle. Während dieser Projektwoche durften wir viele der Spiele selbst ausprobieren. Auch auf dem Schulfest gab es viele Aktionen und wir stellten unsere Ergebnisse in den Klassenräumen aus. Einen Tag lang besuchten wir auch ein Museum, entweder ging es zum Römerpark nach Xanten, oder ins Römermuseum nach Haltern. Das war eine tolle Woche ohne Schulbücher, bei der wir trotzdem viel gelernt haben!

Römische Kleidung

Unsere Gruppe erfuhr viel über den Alltag der Römer. Wir lernten alle Arten römischer Kleidung, von der Tunica über die Palla , der Stola, der Lacerna bis zur Toga kennen. Durch die große Unterstützung vieler Mütter konnten alle Kinder eine Tunica und eine Lacerna selbst anfertigen. Dazu gehörte es auch eine Kordel zu drehen, um die Tunica zu gürten. Selbst gebastelte Fibeln hielten die Lacerna zusammen. Einige Schüler/innen fertigten noch Schmuck oder Sandalen nach römischer Art an.

Römische Küche

Puls, Globi, Muscateos – was soll denn das sein? Wie kochten die Römer damals, so ganz ohne Kühlschrank, Mikrowelle und überhaupt ohne Strom? Stimmt es wirklich, dass sie im Liegen aßen?

Diesen Fragen sind wir in unserer Projektwoche „Römische Küche“ nachgegangen. Zuerst haben wir römisches Geschirr getöpfert und eine Menge über die Ausstattung der Küchen erfahren. Aus vielen frischen Kräutern und Gewürzen haben wir unsere eigenen Gewürzmischungen und einen Kräuterkäse hergestellt – der war wirklich köstlich! Wir lernten viel über das Leben der Armen und Reichen und ihre Essensgewohnheiten und haben festgestellt: wir haben es heute echt gut! So eine Auswahl an Nahrungsmitteln gab es damals nicht. Die armen Leute aßen fast jeden Tag Puls, einen Getreidebrei. Ihr denkt jetzt bestimmt „Igitt!“ Der war aber (mit Gewürzen und gebratenem Speck verfeinert) echt lecker! Natürlich haben wir auch ein großes Festessen gekocht und im Liegen gegessen. Beim großen Abschlussfest am Sonntag konnten die Leute dann unsere selbstgemachte Kräuterkäse und Brötchen kaufen und Puls probieren.

Hier findet ihr nochmal unsere Lieblingsrezepte zum Download. Guten Appetit!

So bauten die Römer

In dieser Projektgruppe haben wir uns damit beschäftigt, wie die Römer früher bauten. Wie war eine römische Stadt aufgebaut, wie lebten die verschiedenen Berufsgruppen im alten Rom, welche besonderen Gebäude gab es dort und aus welchen Bauschichten bestand eine römische Straße?

Dazu bastelten wir aus verschiedenen Materialien einen Triumphbogen, ein Aquädukt und ein römisches Messinstrument.

Höhepunkt der Woche war der Besuch der römischen Ausgrabungsstätte in Xanten, bei dem wir uns zum Beispiel einen echten römischen Baukran ansehen konnten (Sonja Berlin).

Stimmen von den Schülern

Vor den Sommerferien hatten wir eine Projektwoche zu den Römern. Alle Kinder waren in Gruppen eingeteilt, zum Beispiel: Legionäre und Gladiatoren oder: So bauten die Römer.

Die Kinder waren von Klasse eins bis vier gemischt in den Projektgruppen. Am Ende der Projektwoche gab es ein Römerfest wo wir dann sogar ein echtes Römerlager auf dem Schulhof hatten (Leoluca, Philip, Ali Can).

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