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Schuleingangsphase

Schuleingangsphase

Die Grundschule Hainstraße ist eine zweizügige Gemeinschaftsgrundschule, die von durchschnittlich 180 - 190 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Alle die Schule besuchenden Kinder der unterschiedlichen Nationalitäten und Religionszugehörigkeiten sind gut integriert.

Die Eltern sind sehr um die schulische Entwicklung ihrer Kinder bemüht und pflegen damit von Anfang an einen engen Kontakt zur Schule.

Die jahrgangsbezogene Schuleingangsphase

Die Lehrerinnen und die Eltern haben sich zu einem früheren Zeitpunkt eindeutig für eine jahrgangsbezogene Schuleingangsphase ausgesprochen und bei dem letzten Schulleitungswechsel war es beiden Gruppen sehr wichtig, dass dieses Votum auch weiterhin Bestand hat. Dennoch werden in der Schuleingangsphase viele Dinge umgesetzt unabhängig von jahrgangsbezogener oder übergreifender Organisation.

Dazu gehören:

  • Bildung von Teams mit im Stundenplan verankerten Teamzeiten
  • gemeinsame Planung und Reflexion der durchgeführten Unterrichtseinheiten
  • daraus sich ergebende konkret auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnittene Planung und Förderung
  • kontinuierlicher Austausch über die Kinder und deren Entwicklungsstand
  • Berücksichtigung der 1 – 3jährigen Verweildauer und gegebenenfalls Angehen und Umsetzen bestimmter sich daraus ergebender Konsequenzen
  • Einführung bestimmter Sozialformen und Arbeitsformen
  • Durchführung diagnostischer Verfahren und Lernstanderhebungen zur Analyse der Lernvoraussetzungen und -entwicklungen sowie Festlegung geeigneter Fördermaßnahmen
  • Berücksichtigung der schulinternen Absprachen bezüglich des classroom managements

Für den Unterricht bedeutet das innere sowie äußere Differenzierung durch:

  • einen kontinuierlichen Wechsel zwischen gemeinsamem (Plenum) und eigenständigem Lernen (individuell oder in Partnerarbeit) sowie Lernen in Kleingruppen
  • Arbeit mit individualisierten (qualitativ und quantitativ) Tages- und Wochenplänen, an Stationen und Werkstätten
  • Arbeit an differenzierten Hausaufgaben
  • flexible Förderangebote in Deutsch und Mathematik mit Förderkarten bei der jeweiligen Fachlehrerin
  • Berücksichtigung sowohl der lernschwächeren als auch leistungsstarken Kinder
  • Berücksichtigung schulinterne Absprachen über Arbeitstechniken und Vorgehensweisen
  • Schaffung von Möglichkeiten zur Reflexion über das Lernen
Die Lernstanddiagnostik als Basis der unterrichtlichen Arbeit
  • Wie wird die Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern realisiert?

    Vor 4 Jahren wurden der große und der kleine Arbeitskreis: Kindergärten – Grundschule zusammengeführt. Somit gibt es seit Beginn des Schuljahres 2008/09 einen Arbeitskreis: Kindergärten – Grundschule, dem die 3 benachbarten Grundschulen, Birkenhöhe, Hainstraße und Kruppstraße, sowie die den Grundschulen durch Delfin 4 zugeordneten 10 Kindergärten angehören.

    2 – 3 Mal pro Jahr treffen sich die Leitungen der jeweiligen Einrichtungen und besprechen die für die Einrichtungen und deren Kinder relevanten Themen wie z.B. Sprachförderung, Delfin4, Bewegungsförderung, Erziehungs- vereinbarungen, Schulfähigkeitsprofil, Bildungsvereinbarungen, Einschulungsverfahren etc.

    Die Treffen finden reihum jeweils in einer anderen Einrichtung statt.

    Seitens der Schulen wäre es wünschenswert, wenn es zu einem engeren Austausch hinsichtlich vorschulischer Lernstanddiagnostik und der individuellen Bedürfnisse der einzelnen Kinder käme, um somit das Zusammenspiel der unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder bereits bei der Klassenbildung besser berücksichtigen zu können und aufgrund des Austausches bereits zu Schulbeginn mit einer sofortigen, gezielten individuellen Fördern beginnen zu können.

  • Wie wird das Anmeldeverfahren (Bezugspunkt Schulfähigkeitsprofil) durchgeführt?

    Während der Anmeldung im Oktober/November wird bereits in einem 20 -minütigen ersten Kontakt zu jedem Kind durch die Lehrerin einer 1.Klasse eine Sammlung erster Eindrücke über das Kind zusammengestellt. Durch Schaffung einer offenen, entspannten, freundlichen und kindgerechten Atmosphäre, in der sich das Kind mit der Lehrerin unterhält, spielt, malt, sich Bilderbücher ansieht und baut, bekommen wir erste Informationen und Hinweise zu Kenntnissen des Kindes über Formen, Farben, Zahlen, Mengen, Größen, genauem Sehen, Hören, Sprechen, Lautbildung, Feinmotorik, Körperschema und dem Umgang mit Papier und Stiften. Bei Bedarf wird bei zusätzlicher sprachlicher Überprüfung Delfin5 eingesetzt.

    Während sich die Lehrerin mit dem Kind beschäftigt, nimmt die Schulleitung die notwendigen Daten des Kindes auf, unterhält sich mit den Eltern über die Schulfähigkeit und Bedürfnisse ihres Kindes aus der Sicht der Eltern und informiert die Eltern über die einzelnen Stationen, die bis zur Einschulung auf die Eltern und ihr Kind zukommen.

    Diese Stationen sind:
    • Aufnahmebestätigung im Februar
    • ärztliche Untersuchung im jeweiligen Geburtsmonat des Kindes
    • Spielevormittag in der Schule in Kleingruppen im März (bei Bedarf Kontaktaufnahme zu den Eltern zwecks gemeinsamer weiterer Vorgehensweise hinsichtlich vorschulischer Unterstützung ihres Kindes)
    • Besuch der zukünftigen Erstklässler im 1. Schuljahr im Mai
    • Elternabend vor den Sommerferien
    Am Ende eines jeden Anmeldetages setzen sich die Schulleitung und die jeweilige Lehrerin zusammen und besprechen jedes Kind unter dem Gesichtspunkt, ob es eventuell Bereiche geben könnte, in denen das Kind noch vorschulische präventive Unterstützung bräuchte.
    Aufgrund dieses ersten Kontaktes zur Grundschule bei der Anmeldung bekommen Eltern und Kind bereits einen recht guten Einblick in die Schule.

    Die ärztliche Untersuchung findet seit einigen Jahren nicht mehr in der Schule sondern im Gesundheitsamt statt. Somit fallen auch die Gespräche zwischen Schulleitung und Ärztin weg. Da die Untersuchung in den jeweiligen Geburtsmonaten der Kinder stattfindet, bekommt die Schule zeitversetzt die Untersuchungsbögen zugeschickt. Das bedeutet, dass eventuelle Informationen zu spät kommen und für vorschulische präventive Unterstützung des Kindes nicht mehr zu nutzen sind.

    Die Kontaktaufnahme zu den Kindergärten in der Form, dass die Schulleitung die benachbarten Kindergärten besucht und dort mit den Leitungen über die einzelnen Kinder spricht nach vorheriger Rücksprache und schriftlicher Genehmigung der Eltern aufgrund des Datenschutzes, findet in Wuppertal nicht statt.
    Somit gehen häufig wichtige zum Wohle des Kindes zu nutzende Informationen verloren bzw. sind der Schule nicht bekannt. Bleibt es also der Initiative einer jeden Schule überlassen wie intensiv sie sich vorher um das einzelne Kind bemüht.

    Nach dem ersten Kontakt bei der Anmeldung und der individuellen Beschäftigung der Lehrerin mit dem einzelnen Kind, ist der Spielevormittag die zweite Kontaktaufnahme zu jedem Kind.

    Zu diesem Spielevormittag werden alle Kinder jeweils in Kleingruppen von 8-10 Kindern nach Kindergärten zusammengefasst, eingeladen. Die Kindergärten bekommen ebenfalls eine Einladung, so dass sie genau wissen, welche Kinder an welchem Tag eingeladen sind. Zuvor sind die Termine mit den Kindergartenleitungen abgesprochen, damit nicht zufälligerweise wichtige Termine oder gar ein Ausflug im Kindergarten ansteht. Kommen mehrere Kinder aus ein und demselben Kindergarten, werden sie häufig durch eine Erzieherin gebracht und auch wieder abgeholt. Ansonsten bringen die Eltern ihr Kind.

    Der Spielevormittag dauert zwei Stunden von 11-13 Uhr und erfolgt nach dem Einschulungsdiagnoseverfahren: Zottel. Im Wechsel von freien und gebundenen Phasen durchlaufen die ca. 8 Kinder dieses Verfahren. Parallel dazu stehen den Kindern in den freien Phasen 10-12 Spielstationen im Raum verteilt zur Verfügung, mit Hilfe derer wir als Schule weitere Hinweise zu Kenntnissen des Kindes über Formen, Farben, Zahlen, Mengen, Größen, genauem Sehen, Hören, Sprechen, Lautbildung, Feinmotorik, Grobmotorik, Körperschema, Lateralität sowie dem Umgang mit Papier und Stiften bekommen. Da das Ganze in Kleingruppen stattfindet, bekommen wir bereits erste Anhaltspunkte bezüglich des emotionalen und sozialen Verhaltens der einzelnen Kinder. Aufgrund der Länge des Spielevormittags werden Konzentration und Ausdauer ebenfalls gut sichtbar.

    Alle Beobachtungen werden für jedes Kind mit Hilfe eines einheitlichen Beobachtungsbogens festgehalten. Am Ende eines jeden Spielevormittags setzen sich Schulleitung und die betroffenen Kolleginnen zusammen und besprechen jedes zuvor gesehene Kind. Aufgrund des Gesamteindruckes aller wird entschieden, ob die Schulleitung Kontakt aufnimmt zu den Eltern zwecks weiterer gemeinsamer Überlegungen bezüglich einer vorschulischen, präventiven Unterstützung ihres Kindes.

    Nach den Osterferien findet immer ein Besuch der Kindergartenkinder in einem 1. Schuljahr statt. Alle aufgenommenen Kinder werden wieder nach Kindergärten zusammengefasst zu einer 2. Unterrichtsstunde mit anschließender gemeinsamer Hof- und Frühstückspause eingeladen. Bei größeren Kindergartengruppen kommen die Kinder mit 1-2 Erzieherinnen, die mit ihren Kindern in die jeweiligen beiden 1. Klassen gehen. Einzelne Kinder werden durch ihre Eltern gebracht und nach 2 Stunden wieder abgeholt. Auf diese Art und Weise lernen die Kinder ihre zukünftige Grundschule besser kennen, verlieren eine eventuelle Angst und fühlen sich sicherer im Hinblick auf das was an Neuem auf sie zukommt. Für uns als Schule ist das die 3. Kontaktaufnahme zu jedem Kind.

    Kurz vor den Sommerferien findet ein Elternabend statt. Dort bekommen die Eltern die Klasseneinteilung mitgeteilt, lernen die Klassenlehrerinnen ihres Kindes kennen, erfahren etwas über die Methoden des Lesen und Schreiben-Lernens und wie die Einschulung sowie die Anfangszeit im 1. Schuljahr verlaufen.

    Mit diesen verschiedenen Zwischenschritten von der Anmeldung im Oktober/November bis zur Einschulung im darauffolgenden Sommer versucht unsere Schule sowohl den Eltern als auch deren Kindern eine möglichst große Transparenz und damit einhergehende Sicherheit zu geben.

  • Wie wird die Ermittlung der Lernausgangslage in den Entwicklungs- und Lernbereichen in den ersten Schulwochen (bis zu den Herbstferien) und die Umsetzung erster unterrichtlicher Konsequenzen sichergestellt?

    In der Vergangenheit wurde in Mathematik teilweise aber nicht konsequent mit dem Diagnoseheftchen des Lehrwerkes: Welt der Zahl gearbeitet. Da es uns nicht ganz geeignet erschein, haben wir im vergangenen Jahr nicht mehr damit gearbeitet. Im letzten Jahr haben die Kolleginnen aufgrund genauer Beobachtungen im Klassenverband und in der Kleingruppe dann die individuellen (qualitativ und quantitativ) Materialien für die Kinder zusammengestellt. Zu überlegen ist, in diesem Jahr die Materialien von PIK AS: Arithmetische Standortbestimmung zum Schulanfang (SOB 1) in der Kurzfassung mit allen Erstklässlern innerhalb der ersten 3 Wochen durchzuführen und gegebenenfalls mit den Schüler, die Probleme bei der Kurzfassung haben, in Zweiergruppen die Langfassung nachträglich durchzuführen, um dann einen genauen Stand für jedes einzelne Kind zu haben und den auch dokumentiert. Darauf aufbauend müssen im Team dann für die entsprechenden Kleingruppen gezielt Materialien zusammengestellt werden.

    In Deutsch wird anfänglich intensiv an der phonologischen Bewusstheitgearbeitet, da das eine Voraussetzung ist, um die Schüler eigenständig mit Tinto und dem Buchstabenhaus arbeiten zu lassen. Bei Problemen hinsichtlich der phonologischen Bewusstheit ist das Diagnosematerial: Rundgang durch Hörhausen anzuwenden und gegebenenfalls mit dem Fördermaterial: Leichter lesen und schreiben lernen mit Hexe Susi anschließend zu arbeiten. Die Notwendigkeit hat allerdings in den zurückliegenden 4 Jahren nie bestanden. Es ergibt sich eher die Schwierigkeit, dass einige wenige Schüler mit Migrationshintergrund häufig die Bedeutung eines Wortes oder Bildes nicht wissen, wohl aber das Wort lautlich richtig aussprechen können. Für diese Kinder ist eine intensive Wortschatzarbeit an typischen Alltagsthemen und Grundschulsachthemen innerhalb von Kleingruppen wichtig. Das gemeinsame Ansehen von Bilderbüchern und darüber sprechen ist ebenfalls sinnvoll.

  • Wie wird die kontinuierliche Fortschreibung der Förder- und Entwicklungspläne und die konsequente Umsetzung differenzierender und individualisierender Maßnahmen während der gesamten Schuleingangsphase gewährleistet?

    Die Kinder arbeiten bereits jetzt mit dem offenen Erstlesekonzept „Tinto“, das davon ausgeht, dass die Kinder den Weg in die Schriftsprache weitgehend selbstständig erarbeiten können, d.h. die Kinder lernen in Anlehnung an die Reichen Methode: Lesen durch Schreiben. Mit Hilfe dieses Materials kann für jedes Kind eine Art Lerndokumentation geführt werden, um in gewissen Abständen den jeweiligen Stand hinsichtlich der verschiedenen Laut-Buchstaben Zuordnungen (entsprechend dem Bild-Wort-Test von Sommer-Stumpenhorst) für jedes Kind erfassen zu können.

    Darüber hinaus muss das Kollegium in diesem Zusammenhang in laufenden Schuljahr eine Entscheidung treffen, mit welchen Materialien, Sommer-Stumpenhorst oder Hamburger Schreibprobe, und welchen Computer- programmen zwecks individueller Förderung zukünftig gearbeitet werden soll, da augenblicklich nur mit der Lernwerkstatt Mühlacker gearbeitet wird. Hinsichtlich des Lesens wird der Stolperwörter-Test in den verschiedenen Jahrgängen durchgeführt.

    In Mathematik wird einerseits mit dem Ein- und Aufstiegsmaterial des Lehrwerkes Super M gearbeitet, andererseits der Unterrichtsstoff so aufbereitet, dass die Schüler entweder bei Bedarf zusätzliche ergänzende auf den jeweiligen Unterrichtsstoff und ihre Bedürfnisse hin abgestimmte vertiefende Übungsmaterialien durchlaufen oder aber weiterführende Materialien an die Hand bekommen. Auch hier wird mit der Lernwerkstatt Mühlacker gearbeitet.

    Darüber hinaus bietet die Teamsitzung den Schuleingangsphasen-Lehrern eine gute Möglichkeit sich hinsichtlich der Kinder untereinander auszutauschen und somit den Blick auf das einzelne Kind zu erweitern.
Die flexible Verweildauer
  • Wie soll die Flexibilisierung der Verweildauer unter Berücksichtigung der verbindlichen Anforderungen nach Klasse 2 zieladäquat und schulorganisatorisch umgesetzt werden?

    Für diejenigen Kinder, die nur ein Jahr in der Schuleingangsphase verweilen sollen, sollte umfassend durch mehrere Gespräche im Team und in einer Konferenz abgeklärt und entschieden sein, ob das jeweilige Kind in die 3. Klasse gehen kann. Gleichzeitig müssten bereits zum frühest möglichen Zeitpunkt, wenn erste Anzeichen eines eventuellen frühzeitigen Übergangs erkennbar werden, sofort intensive individuelle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden, um dem Kind auch die Grundlage für einen Übergang in die 3. Klasse geben zu können. Dazu müsste das Kind die am Ende der 2. Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht verbindlichen Anforderungen bereits am Ende des 1. Schuljahres erfüllen, um erfolgreich am Unterricht der 3. Klasse teilnehmen zu können. Dies müsste eindeutig aus den bis dahin vorhandenen schriftlichen Unterlagen hervorgehen.Darüber hinaus müsste das Kind hinsichtlich seines Lern-, Sozial- und Arbeitsverhaltens so weit entwickelt sein, dass es selbstständig, konzentriert und ausdauernd seine Arbeiten angeht. Ferner muss der jeweilige psychische und die gesamte Persönlichkeit des Kindes betreffende Entwicklungsstand mit berücksichtigt werden, da ein erfolgreiches Durchlaufen der Grundschulzeit nicht nur abhängig ist von den kognitiven Fähigkeiten und Leistungen, die ein Kind hat bzw. erbringt.

    Wenn sich alle das Kind unterrichtenden Lehrer einig sind, sollten mehrere Gespräche mit den Eltern geführt werden, um den Eltern auch die Möglichkeit des Überdenkens zu geben. Erst wenn die Erwachsenen sowohl die Lehrer als auch die Eltern zu einer einheitlichen Meinung gekommen sind, sollte das Kind in diese Entscheidung mit einbezogen werden, denn schließlich ist diese Veränderung eine für das Kind recht große, die in erster Linie das Kind bewältigen muss.

    Im umgekehrten Fall, wenn abzusehen ist, dass ein Kind 3 Jahre in der Schuleingangsphase verweilen sollte, müssten ebenfalls der gleiche Zeitrahmen und dieselbe Vorgehensweise erfolgen. Frühzeitig sollten die Eltern mit in die Überlegungen einbezogen werden, um sich einerseits selber mit dem Gedanken anzufreunden, andererseits um das Kind gemeinsam mit den Lehrerinnen darauf vorzubereiten. Auch hier ist die Umstellung für das Kind groß, da es sowohl die gewohnte Gruppe als auch die Lehrerin verlässt.
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