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Kinderrechte

Auf dem Weg zur Kinderrechteschule

Im Herbst 2015 haben wir uns als Schule um das buddy-Programm „Kinderrechte in NRW“ beworben und hatten das Glück genommen zu werden. Die Inhalte dieses Programms dienen der Erweiterung unseres Schulprofils über das soziale Lernen hinaus hin zur Partizipation. Die an diesem Programm teilnehmenden Schulen werden über einen Zeitraum von 1,5 – 2 Jahren prozesshaft begleitet.

3 Kolleginnen sowie die Leitung der Betreuung haben von 2016 – 2018 an 7 ganztägigen Veranstaltungen teilgenommen. Dabei wurde uns deutlich, dass das Thema Kinderrechte für unsere Arbeit von so großer Bedeutung ist, dass wir es nicht nur konstant und nachhaltig in unseren Unterricht mit einfließen lassen wollen, sondern auch in jedem Schuljahr die Kinder durch gezielte verschiedene Projekte an die Kinderrechte heranführen wollen. Wir arbeiten dabei jahrgangsbezogen und altersgerecht sowie an den Bedürfnissen der Kinder orientiert.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Schritte wir auf dem Weg zur Kinderrechteschule bereits gegangen sind.

Schuljahr 2019/20

Vorlesetag

Fotos und Text folgen

Schuljahr 2018/19

Die dritte Projektwoche

Text folgt

Schülerparlament

Fotos und Text folgen

Zweites Bewegungsfest

Text folgt

Schuljahr 2017/18

Auf dem Weg zur Kinderrechteschule – die zweite Projektwoche

Unsere 2. Projektwoche zum Thema ‚Kinderrechte‘ fand vom 20. bis 24. November 2017 statt. Am Montag, dem Weltkindertag der Vereinten Nationen, war als Auftakt der Trommelzauber zu Gast bei uns. Vormittags probten die Kinder mit dem Trommler Fara.

Nachmittags gab es in der Turnhalle Birkenhöhe ein phantastisches Konzert, in das alle Kinder eingebunden waren. In der Woche haben die Klassen ganz individuell zum Thema Kinderrechte gearbeitet, anknüpfend an die Inhalte des Einstiegsprojekts im Frühjahr. Am Freitag öffneten sich die Klassentüren und dann zeigten alle Kinder den Interessierten in einer Präsentationsphase, was sie in der Woche gelernt haben.

Außerdem fand die offizielle Scheckübergabe an UNICEF Wuppertal statt. Frau Geiger nahm dankend einen Scheck über 4.400 Euro entgegen. Das Geld hatten die Schüler beim Sponsorenlauf zugunsten des Fördervereins und UNICEF erlaufen. Außerdem erhielt jede Klasse eine Urkunde und eine Medaille für ihren großen Laufeinsatz.

Die Schulleitung, drei Kolleginnen und die Leitung der Betreuung hatten über knapp zwei Jahre am „buddy“-Projekt „Kinderrechte“ teilgenommen. „Buddy“ wurde inzwischen in „Education Y“ umbenannt. Als Bescheinigung für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Projekt darf unsere Schule nun die Plakette tragen, die feierlich enthüllt wurde.

Kinder unserer Schule hatten das „Kinderrechte“-Fenster gestaltet, in dem die Kinderrechte nun jederzeit und für jedermann sichtbar aufgeführt sind.

Erstes Bewegungsfest 2018

Fotos und Text folgen

Schuljahr 2016/17

Kinderrechte-Theaterstück

Im Schuljahr 2016/2017 hatten wir zwei junge Damen bei uns an der Schule, die ein freiwilliges soziales Jahr absolviert haben. Eine von ihnen, Ramona Hüllen, hat unser Thema „Kinderrechte“ in einer Theater-AG aufgegriffen und mit vielen Kindern von Klasse 2-4 ein tolles Theaterstück einstudiert.

Woche für Woche wurden Texte gelernt, Kostüme ausprobiert, Requisiten und Kulissen gebastelt. In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien präsentierten sie uns stolz das Ergebnis in der Turnhalle Birkenhöhe. Es ging um freche Mädchen, wilde Jungs und um KIRA, ein Mädchen, das sich für die Kinderrechte einsetzt. Ein großes Dankeschön und einen dicken Applaus an Ramona, die das alles möglich gemacht hat und an alle kleinen und großen Schauspieler!

Vom 17. - 19.05.2016 haben sich die Kinder in einer Projektwoche erstmalig mit dem Thema beschäftigt. Dabei wurde klassenintern zu verschiedenen altersgerechten Schwerpunkten gearbeitet. Am Samstag, den 20.05.2016 präsentierten alle Klassen ihre Ergebnisse der Schulgemeinschaft.

Schuljahr 2015/16

Kinobesuch: Nicht ohne uns

Zur Einstimmung auf unsere Projekttage zum Thema: Kinderrechte sind wir mit unserer ganzen Schule am 11.Mai ins Rex Kino gefahren, um uns dort den Film „Nicht ohne uns“  anzusehen. Wir sahen 15 Kinder in 15 verschiedenen Ländern auf fünf Kontinenten vom Aufstehen morgens bis zur Ankunft in ihrer jeweiligen Schule. Die Kinder erzählten selber über ihr tägliches Leben, ihre Probleme, ihre Wünsche und Träume sowie ihre Vorstellungen von der Zukunft.

Das Beduinenmädchen Ekhlas aus Jordanien merkt, wie das Land immer trockener wird. Yamabuki aus Japan hat Angst vor Atomkraftwerken. Sai aus den USA berichtet von ihrem Traum, Gehirnforscherin zu werden, und Alphonsine aus Elfenbeinküste davon, überhaupt zur Schule gehen zu dürfen. So setzen sich viele kleine Porträts zu einem spannenden Filmmosaik zusammen.

Zitate der Kinder:

  • Alphonsine: „Ich weiß, dass Schokolade süß ist, aber ich habe noch nie welche probiert.“
  • Anish: „Wenn ich König wäre, würde ich Wasserleitungen bauen.“
  • Ekhlas: „Ich hoffe, wir werden immer Frieden haben.“
  • Enjo: „Die Menschheit hat sich beim Thema Bomben und Morden einfach zu weit entwickelt.“
  • Finya: „Wir sind viel zu viele Menschen - das ist keine gute Zukunft, so wie wir leben…“
  • Jaffer: „ Ich möchte gerne mal ein Spiel zwischen Real Madrid und Bayern München sehen.“
  • Lucila: „ Wenn ich die Augen schließe und nur höre, fühle ich mich wohl, hier wo ich bin. Ich höre die Stimmen des Windes und der Wellen.“
  • Luniko: „ Bei uns hier im Township sind viele Kinder HIV positiv.“
  • Perla: „ Alle Kinder wollen jemanden haben, dem sie vertrauen können, der ihnen im Leben hilft, eine Familie und auch Freunde, die sich um sie kümmern und lieben wie es Eltern tun. Nichts ist wichtiger als das.“
  • Rebecca: „ Manchmal denken Menschen, ich brauche Hilfe, obwohl ich keine Hilfe brauche. Ich sage ihnen dann: `Danke, ich brauche keine Hilfe.` Aber ich sag`s auf eine nette Art.“
  • Sai: „ Lernen macht mich glücklich in der Schule und auch sonst. Ich bin definitiv ein Nerd.“
  • Sanjana: „ Ich mag nicht, dass sie uns nicht genügend beibringen.“
  • To: „ Keine Bäume bedeuten Überschwemmung des Flusses, der gesamte Lebensraum ist bedroht und trotzdem machen alle weiter.“
  • Valeria: „ Ich liebe es zu träumen und wenn die Träume nicht wahr werden? Dann eben nicht. Wenn ich älter bin, möchte ich noch genauso träumen können.“
  • Vincent. „ Es gibt weniger Schnee, es ist viel stürmischer geworden, … ich würde gerne Koch werden und den Familienbetreib auf der Berghütte fortführen.“
  • Yamabuka: „ Radioaktivität ist nicht gut, solche Dinge sollte es auf der Welt überhaupt nicht geben.“
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